Einen MOOC designen: Die 11 Phasen der „User-Reise“

USER STORY / JOURNEY
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Ein MOOC, wie jeder andere Web-Service, lässt sich als „Reise“ betrachten. Verschiedene User begeben sich auf einen Trip, indem sie sich auf diese Umgebung einlassen. Klick für Klick, aber auch in vielen kleinen gedanklichen und emotionalen Schritten“. Die Umgebung so einzurichten, dass diese Reise für die User erfolgreich und befriedigend verläuft, ist Aufgabe des „User Experience Design“ (UX). Tatsächlich wurde auch bereits der Schritt unternommen, das auf „Learner Experience Design“ zu übertragen (siehe hier).  Im folgenden adaptiere ich versuchsweise dieses konkrete Modell aus der UX-Praxis für einen MOOC.

UX ist ein Begriff aus dem Webdesign, und nicht zufällig: Ein MOOC ist ja zuerst und zuletzt eine Webseite! Und ein/e MOOC-Lerner/in ist jemand, der/die wiederholt auf einen Bildschirm starrt! Das „Medium“ ist nur eine vermittelnde Instanz, es steht vielmehr von Anfang an im Zentrum.

Wenn man einen MOOC (oder eine andere komplexe Web-Service) entwirft, sollte man also die typischen „Stationen“ einer solchen Reise aus der Sicht der User zu verstehen versuchen. Eine solche Rekonstruktion sollte man immer in Ich-Form schreiben! Wir müssen unbedingt vermeiden, dass wir aus unserer Sicht, also aus der Sicht der Instruktoren, designen. Und das ist schwer, weil man automatisch immer wieder in diese Position zurückrutscht.

Diese Rekonstruktion hier ist typisiert: In Wahrheit gibt es verschiedene User-Typen, mit mehr oder weniger guten Voraussetzungen, Vorkenntnissen und Motivationslagen. Aber alle durchlaufen die Phasen, die im folgenden einmal versuchsweise unterschieden werden:

[A] Phasen der „User-Reise“:

(1) Ich entdecke den MOOC (wie genau?), schau mir das an, finde es interessant, überlege ob ich mitmachen will. Was sind meine mitgebrachten Empfindungen, Eindrücke und Überlegungen, die der MOOC anspricht? (Das ist bei verschiedenen Usern verschieden.)

(2) Ich melde mich an. Ich forme eine (meist sehr vage) Erwartung: ein Bild von mir im MOOC: was ich machen weder, wie intensiv, warum es toll sein wird. Vielleicht habe ich auch schon etwas Zweifel: Werde ich durchhalten? („Mal sehen.“) Ich versuche mich vorab zu orientieren.

(3) Der MOOC startet. Es gibt einen Startschuß, es gibt Impulse. Ich muss mich zurechtfinden, ich bin enthusiastisch (Jedem Anfang wohnt ein zauber inne.), aber auch unterschwellig desorientiert und leicht überfordert. Was passiert da gleichzeitig? Der formale Kurs, die Community? Wie sortiere ich das für mich? Was kann ich selbst machen, wie kann ich das für mich irgendwie aneignen? Ich probiere herum, teste Objekte aus und breche sie ab, bis es sich „richtig“ anfühlt. Ich bin sehr empfänglich für motivierende Peer-Aktivitäten draußen und für Feedback.

(4) Mitmachen: In irgendeiner Form muss ich möglichst früh ein kleines Stückchen meines Herzens in diesen MOOC hineintun. Das erste: Mein Name, mein Profilbild. Das zweite: Ein Kommentar/Frage, die ich mit Namen zeichne. Oder/und ich erhebe einmal meine Social Media-Stimme. Das dritte: Etwas von mir Produziertes: etwa ein Scribble mit meinem Lösungsversuch, in meiner Handschrift (das ist sehr persönlich). Oder ein getippter inhaltlicher Beitrag (das ist abstrakter).

(5) Die erste Wiederholung. Es geht ja jede Woche von Neuem los. Der Neuheitseffekt wird schwächer (im Positiven wie im Negativen). Ich versuche, eine Art der Beteiligung zu finden, die in meinen anderen Wochenablauf passt und mir positive Impulse gibt. Es gibt auch erste Frustrationen (keine Zeit, ich war nicht diszipliniert/hartnäckig, irgendwas am MOOC nervt mich …). Wie komme ich dazu, weiterzumachen?

(6) Ich absolviere mein erste, kompakte „Lerneinheit“: Also eine Kette von kleineren Lernerfahrungen, die sich für mich zu einer sinnvollen Einheit zusammenschließen. Typischer Weise innerhalb einer Woche. Vermutlich ist das erst die zweite oder sogar dritte Lerneinheit von allen. Was hat funktioniert? Welche Typen von solchen Einheiten gibt es? Ich kann ja eine oberflächliche Einheit,eine Mitmacher-Einheit oder eine „harte“ Aktivisten-Einheit erlebt haben.

(7) Ich wiederhole (wieder und wieder) die kompakte Lerneinheit. Das verstärkt einerseits meine Motivation („es läuft“). Wie kann ich das in eine „Routine“ übersetzen, die mir künftig hilft, ohne großen Aufwand immer neu gleich hineinzufinden? Positiv: Meine Erfahrung, dass etwas „wächst“. Idealer Weise etwas greifbares: Meine Notizen (analog oder digital), der „Stapel“ der abgearbeiteten Übungen, die Zahl meiner Bookmarks … Andererseits rücken die störenden und irritierenden Faktoren in den Vordergrund: selbst verantwortete und dem MOOC zugeschriebene. Ich sammle weitere kleine Frustrationserlebnisse. Wie verarbeite ich die? Auf welchen Ebenen liegen die?

(8) Community-Erlebnis: Ich habe eine soziale Geschichte in diesem MOOC. Es gab Impulse, Interaktionen. Ich entwickle eine Identität. Das ist positiv: Ich bin jetzt auch durch meine Peers gebunden. Das kann auch erschwerend sein: Andere besetzen den sozialen Raum, ich finde keinen rechten Platz für mich und meinen Standpunkt. Ich muss die richtigen Leute und die richtige Ebene der Interaktion finden.

(9) Unterbrechung: Die Wiederholungen sind gelungen, ich bin noch dabei. Ich bin „sozial integriert“ auf der Ebene, die für mich passt. Aber jetzt wird die Zeit lang. Es kommt etwas dazwischen. Ich setze eine Woche aus oder tue eine Zeitlang weniger. Wie finde ich von neuem hinein? Muss ich das aufholen? Wenn nicht, warum nicht? Und wenn ja, wie mache ich das?

(10) Zwischenabschluss: Idealer Weise gibt es eine greifbar nahe Stufe, wo ich eine in sich geschlossene Etappe erfolgreich abgeschlossen habe. Jetzt entscheide ich mich zur nächsten Etappe.

(11) Abschluss: Am Ende darf nicht alles versanden, bis man sich durchs Ziel schleppt. Es muss nochmals einen Abschluss-Schwung geben, der es uns erlaubt, gemeinsam mit Befriedigung das Ende zu erleben.

Wenn die „Reise“ vollständig und erfolgreich abgeschlossen ist, sind alle diese Stationen durchlaufen worden, auch wenn für verschiedene Usertypen dann verschiedene Aspekte unterschiedlich wichtig waren.

In jeder dieser Phasen gibt es nun wieder, wenn man sie genau betrachtet, eine Verkettung von Aktionen und Erfahrungen mit der Webseite. Die Reise funktioniert in der Regel nicht „von selbst“. Auf jeder Stufe brauche ich Unterstützung, auf jeder Ebene muss es auch Faktoren geben, die mich stützen und schieben. Das ist auch in der wirklichen Welt so! Im MOOC können diese Faktoren sowohl aus der virtuellen Umgebung kommen als auch aus der „wirklichen Welt“. Sie können von außen kommen oder von innen. Und das kann bei jeder Stufe wieder anders gemischt sein.

Wichtig: Aufgabe des Design ist weniger, die Leute mit aktiven „Hilfestellungen“ über die Hürden zu tragen, als ihnen möglichst viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen und ihnen passende Möglichkeiten und Werkzeuge zu geben. Um das richtig einzurichten (= Design), muss man sich klarmachen, wo die neuralgischen Punkte sein werden: Wo reichen die Ressourcen der User am wenigsten aus?

[B] Entscheidende Punkte in jeder Phase

Für jede Phase kann man ein Modell von verketteten Erfahrungen und Interaktionen annehmen (Blick auf den Screen; (Re-)Aktionen, die sich irgendwie niederschlagen. Dabei gibt es Punkte, an denen sich entscheidet, ob und wie es weitergeht: A führt zu B (oder C, oder zurück zu A) … oder zum Abbruch.

Diese Phasen-Modelle sind Grundlage des konkreten Design im weiteren Sinn: Dazu gehören nicht nur Grafische Anordnung, Beschriftungen, Links zeigen oder nicht usw., sondern auch zur Verfügung gestellte Tutorials oder Community Management-Aktionen.

[C] Fragen der User (zu jedem Punkt der Phase bzw. auch zu jeder Phase insgesamt)

Hier (wie oben unter [A] schon z.T. angedeutet) die unterschwlligen Fragen der User aussprechen und hinschreiben. Was sie laut denken würden, wenn sie selbst wahrnehmen würden, was und warum sie gerade (nicht) tun. Wenn diese Fragen sich im Design wiederspiegeln, geht es leichter weiter.

7 Gedanken zu „Einen MOOC designen: Die 11 Phasen der „User-Reise“

  1. Hallo Martin,
    Deine Reisebeschreibung habe ich mit Interesse gelesen.

    Hast Du Dir schon mal http://www.babbel.com angeschaut? Dort sind die Sprachkurse in Lektionen und die Lektionen in kleine in sich abgeschlossene Einheiten aufgeteilt, die jeweils in ca. 15 Min. zu bewältigen sind. Für jede Lektion sehe ich in einem Balken wie viele Einheiten ich bereits gemacht habe und wieviele mir noch bis zum Abschluß der Lektion fehlen. Zusätzlich zu den Kursen gibt es noch Lektionen zu bestimmten Themen, die unabhängig vom Kurs bearbeitet werden können. Nach Abschluß jeder einzelnen Lektion wird für mich eine „Bestätigung“ generiert. Ein Blatt mit Datum auf dem mein Name steht, Bezeichnung der Lektion, Inhalte der Lektion. Diese kann ich mir entweder ausdrucken, oder als pdf abspeichern und wenn ich das möchte auf Facebook teilen. So erhalte ich quasi eine Beschreibung meiner Lernreise.

    Zudem kann ich mir in der grossen Community der Lernenden Lernpartner oder einen Tandempartner suchen. Nehmen wir an ich lerne Spanisch und ein Spanier lernt Deutsch. Wenn wir in etwas das gleiche Niveau in der jeweiligen Fremdsprache haben, dann können wir uns als Tandempartner gegenseitig kleine selbstgeschriebene Texte zur Korrektur zuschicken und dabei viel lernen – auch über die eigene Muttersprache, denn einige Dinge muss ich in der Gramatik nachschlagen um sie korrekt erklären zu können.

    Was mich jedoch am meisten motiviert ist folgendes: Für jede Arbeitseinheit und für jede wiederholte Vokabel gibt es Punkte. Je mehr ich übe, desto mehr Punkte bekomme ich. Und es gibt high-score Listen für die Aktivitäten der jeweils letzten 7 Tage. Mein Ziel ist es immer ungefährt auf Platz 1000 zu sein. Dafür muß ich schon regelmößig etwas tun, aber die Leute auf den ersten 10 Plätzen machen in der Regel ca. 10x so viel wie ich. Wenn ich 1 Woche lang nichts gemacht habe, dann bin ich natürlich wieder auf einem Platz um die 10.000 und muß erst wieder einige Übungen machen und paar hundert Vokabeln wiederholen um wieder auf einen Platz um 1000 zu kommen. Also es lieber garnicht so weit kommen lassen, dass ich wieder ganz unten lande und lieber mal in der Bahn über das Handy etwas üben.

    Dieses Ranking spornt mich nicht nur an, sondern hilft auch bei der Auswahl eines Tandempartners, der ungefähr die gleichen Ansprüche hat wie ich. Würde ich mir einen Lernpartner aus den Top 25 aussuchen wäre ich ganz schnell abgehängt und frustriert, und ebenso mit einem Lernparter auf Platz 15.000.

    Solch ein Ranking mit Empfehlungs-Bereichen für Kiebitze, Anpacker und Formulierer könnte ich mir für Mathe MOOC auch ganz gut vorstellen. z.B. wenn man jede Woche die empfohlenen BASIS-Aufgaben macht hat man so viele Punkte, dass man ein guter Kiebitz ist. Bin ich als Anpacker mal eine Woche in Urlaub, dann weiß ich: Die Kiebitz Aufgaben nachholen reicht um in der Folgewoche wieder mitdiskutieren zu können. Evtl. könnte es bei Mathe MOOC ja auch Semester Rankings geben. Dann sehe ich wer immer, oder meistens Formulierer ist und wer meistens Kiebitz ist und kann mir entsprechend für die jeweilige Woche Lernpartner suchen, egal ob ich mit der Bearbeitung der Aufgaben am Montag oder erst am Samstag beginne.

  2. Ach ja, wenn die Uhrzeit der Kommentare mit der realen Zeit in Deutschland übereinstimmen würde, wäre es auch ganz hilfreich. Vorallem, wenn man später vielleicht nach Partnern sucht, die gerade online sind.

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  4. Diese „Metaspiele“ (von griech. ‚meta’=über/neben) bei Babbel sind vergleichbar mit der Bundesliga, wo es um Ab-und Aufstieg, Rangordnungen, Hackordnungen, Demütigungen, Anerkennung, Ausgrenzung geht, Dinge, die typischerweise dem Naturinstinkt des Menschen (Prinzip Agonalität von griech. ‚agone’=der Wettstreit) zugeordnet werden.
    Aber genau das wollen wir in unserer Gesellschaft ja nicht mehr. Wir wollen keine Agonalitätsspiele mehr, sondern wir wollen „Kooperative Spiele“, wo gemeinsamer Lernerfolg erreicht werden kann, wo das gegenseitige Helfen als positives Lernerlebnis mit für ‚Kundenbindung‘ oder ‚Lernerbindung‘ an die Plattform mit genutzt werden kann.
    Nur noch wenige ‚triggern‘ diese Wettbewerbssysteme, sie lehnen sie sogar geradezu ab, erinnert an ihre emotional negativ besetzte Schulzeit, weswegen sie ja gerade in Babbel das versäumte nachholen müssen.

    Babbel ist aus pädagogischer Sicht somit eher ein Negativbeispiel für eine Lernplattform.

    Have fun!

    • Hallo Guido,

      Du schreibst: „Aber genau das wollen wir in unserer Gesellschaft ja nicht mehr. Wir wollen keine Agonalitätsspiele mehr, sondern wir wollen “Kooperative Spiele”, wo gemeinsamer Lernerfolg erreicht werden kann, wo das gegenseitige Helfen als positives Lernerlebnis mit für ‘Kundenbindung’ oder ‘Lernerbindung’ an die Plattform mit genutzt werden kann.“

      ich bin voll bei Dir. Wir alle wollen die Win-Win Beziehungen, in denen alle Beteiligten profitieren. Diese Prinzip wird bei Babbel durch die Lernpartner und Tandempartner gefordert. Und für Leute wie mich auch durch die Rankinglisten. Warum? Weil ich mich am frühen Morgen oder späten Abend, wenn ich Zeit für meine „Weiterbildung“ habe auch durch Wettbewerb dazu motivieren lasse meinen inneren Schweinehund zu überwinden und vielleicht doch noch mal ein Schippe drauf zu legen – und nicht die Flinte ins Korn zu werfen.
      An anderer Stelle hatte ich schon mal meine Vermutung geäussert, dass Teilnehmer der iversity Leute sind, die dem Prinzip des „life-long-learnings“ folgen und evtl. gerne andere Disziplinen kennen lernen wollen um Interdependenzen zu entdecken um ihr „Kerngebiet“ zu bereichern. Deshalb glaube ich, dass der typische iversity-Teilnehmer sich selbst ohnehin schon überduchschnittlich selbst motiviert.
      In dem originären Post hatte Martin geschrieben, dass die Aufgabe des UX sei, den Teilnehmern Hürden aus dem Weg zu räumen. Wie kann iversity sicher stellen, dass sich motivierte Teilnehmer des gleichen Motivations-Levels finden um gemeinsam zu Hochform aufzulaufen? z.B. durch die beschriebenen Rankinglisten, die es mir erleichtern einen Arbeitsgruppenpartner zu finden, der meinem Motivations- und Arbeitseinsatzlevel entspricht.
      Es gibt auch in der Regionalliga super Teams, die gemeinsam veil reissen. Diesen Einsatz, diese Leistung würde ich um kein Lot niedriger einschätzenals die Leistung eines 1.Ligisten. Aber ein 1.Ligist wäre in dem Verein nicht glücklich und umgekeht wäre ein Leistungsträger eines Regionalligavereins in einem Bundesligaverein auch nicht glücklich.

      Ich betrachte rankings in bestimmten Portalen als Chance Gleichgesinnte zu finden mit denen zusammen ich schneller, mehr bewirken kann als alleine. Und das gilt für jedes Niveau.

      Ein Kiebitz der beteit ist wöchentlich 4 Stunden für den Mathe MOOC zu investieren kann möglicherweise von einer Zusammenarbeit mit einem anderen Kiebitz, der ebenfalls 4 Stunden/Woche investiert mehr profitieren als von der Zusammenarbeit mit einem Kiebitz der nur 1 Stunde/Woche für Mathe zu investieren bereit ist.

      Daher sehe ich Ranking-LIsten nicht als destruktiv, sondern als konstruktive Orientierungshilfe um geeignete Lernpartner, oder Arbeitsgruppenmitglieder zu finden. CS hatte ja an anderere Stelle mal ausgeführt, dass möglicherweise 5.000-10.0000 Leute an den MOOCs teilnehmen. Da ist es wichtig Methoden zu finden, die sicher stellen, dass sich geeignete Arbeitsgruppenpartner finden.

  5. @Guido
    Vielen Dank für die Einblicke in die alt-griechische Kultur! Ich habe von Deinen Erläuterungen sehr profitiert!

    Als Projektmanger kann ich nur bestätigen:
    – Stakeholder Analysis is key
    – Communikation is key
    – ohne Team-Work geht garnichts

    Aber wie setzt man das in einem MOOC – dessen Teinehmer bei der Konzeption des Kurses noch weitgehend unbekannt sind – um?

    Jeder Teilnehmer hat individuelle
    – Erwartungen
    – Ziele
    – Lernzeiten
    – Zeitbudgets
    – Arbeitsmethoden
    – Restriktionen durch die reale Welt (und die sind unterschiedlicher als die von „normalen“ Studenten. Es gibt Teilnehmer die sind berufstätige Mütter, Rentner, Studierdende auf dem 2.oder 3. Bildungsweg, Professional-Developer, etc.

    In einer der ersten Mathe-MOOC Einheiten sollte es für die Teilnehmer die Möglichkeit geben sich selbst zu definieren:
    – Ich nehme an dem Kurs teil weil ……..
    – Mein Ziel ist: —–
    – Für den Kurs wünsche ich mir …….
    – Ich bin bereit pro Woche zu investieren …..
    – etc.

    Es wäre gut für jede der Kategorien eine Auswahl von mindestens 5 Antworten zu generieren und in Feld für freie Eingabe.

  6. Das ist ja schön,
    AHA … eigentlich die „Reise des Helden“
    oder Neugier-Erfolgs-Loop.

    Wird aber auch Zeit, das hier mal ein bißchen „Lern/Lehren-Psychologie einfließt 😉

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